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Der Genealogie

25 April 2015

William Blathwayt IV (1751–1806) und seine Frau

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24 April 2015

Wappen steht auf dem Kopf

Wappen_auf_kopf.jpgDa stimmt doch was nicht: Dieses Wappen steht definitiv auf dem Kopf! Und das, obwohl es sehr bedeutsam ist: Das umgedrehte Wappen befindet sich am Grabstein des Johann Philipp Freiherr Echter von Mespelbrunn (1646–1665). Das berühmteste Mitglied dieser Familie war Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn (1545–1617).

Warum steht das Wappen auf dem Kopf? Domführer Günter Wohlfahrt kennt die Antwort: „Der letzte männliche Spross, der hier im Familiengran beerdigt wurde, war Johann Philipp Echter von Mespelbrunn“. Mit ihm sei die männliche Linie des Geschlechts ausgestorben. Ein Wappen auf den Kopf zu stellen, bedeute in der Heraldik, dass es keine männlichen Nachkommen mehr gibt. „Die Familie stand größtenteils in Diensten des Mainzer Kurfürsten und Erzbischofs“, ergänzt Elisabeth Nickel, die ebenfalls Domführerin ist. „Julius Echter hatte acht Geschwister.“

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23 April 2015

Karl Heinz Merle aus Wiera plant ein Familienbuch über Florshain

Florshain.jpgKarl Heinz Merle ist seinen Vorfahren auf der Spur: Der Wieraer beschäftigt sich seit 25 Jahren mit Ahnenforschung, ist Autor mehrerer Familienbücher. Sein Forschungsgebiet umfasst den Kirchenkreis Ziegenhain. Aktuell beschäftigt er sich mit der Geschichte Florshains. Jüngst hatten der Kirchenvorstand und der Förderkreis der Kirche zu einer Infoveranstaltung eingeladen, in der Merle sein Projekt vorstellte.

„Die Standesamtsakten wurden doppelt geführt. Das war weitsichtig, denn ging durch Brand oder Bombenangriffe etwas verloren, gab es eine zweite Ausführung“, erläuterte der Heimatforscher.

In den Kirchenbüchern selbst fänden etwa das Heirats- oder Taufregister. Auch Bußprotokolle seien aufschlussreich: „Die Pfarrer hatten gleichzeitig auch Polizeigewalt.“

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22 April 2015

Familienforscher eröffnen ihr neues Vereinshaus in Lengerich

Vereinshaus.jpgDer Verein Familienforschung Tecklenburger Land ist umgezogen. An der Lienener Straße 100 hat man eine neue Heimat gefunden. Mit einem Tag der offenen Tür wurde die am Samstag der Öffentlichkeit präsentiert.

„Es ist 100 000 Mal schöner geworden, als ich vorher gedacht habe.“ Es waren Sätze wie dieser, die am Samstag bei Renate Dry immer wieder ein breites Lächeln hervorriefen. Die Vorsitzende des Vereins Familienforschung Tecklenburger Land hatte mit all ihren Mitstreitern zum Tag der offenen Tür im Haus Lienener Straße 100 eingeladen. Dort ist in den vergangenen Monaten eine neue Heimstätte entstanden. Die vielen lobenden Worte der vielen Gästen zeugten davon, dass die Arbeit sich offenbar gelohnt hat.

Der Verein braucht mehr Platz, das war der wesentliche Grund für den Umzug von der Schützen- an die Lienener Straße. Ungefähr seit dem Jahreswechsel war renoviert und tapeziert worden. Entstanden sind dank des großen Engagements helle Räume, die viel Platz zum Forschen und zum Meinungsaustausch bieten. Fertig, so Renate Dry während eines Rundgangs, sei zwar noch nicht alles. Doch nach und nach würden auch die letzten Arbeiten erledigt, versicherte sie.

Im Erdgeschoss gibt es eine Bibliothek, in der auch die regelmäßigen genealogischen Treffen stattfinden – samt Kaffee und Kuchen. Direkt daneben befindet sich ein Raum mit mehreren Arbeitsplätzen. Am Samstag wurden die allerdings vorübergehend zu einem großen Kuchenbüfett umfunktioniert, schließlich sollten die Gäste bestens bewirtet werden. Angrenzend gibt es eine Küche, deren Einrichtung gespendet wurde. Komplettiert wird das Raumangebot im unteren Bereich durch ein WC; zudem ist draußen reichlich Platz, der sich an schönen Tagen wie gestern bestens fürs Gesellige nutzen lässt.

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21 April 2015

Gegen das Vergessen

KZ_Gedenken_Ravensbruck.jpgZehntausende Menschen wurden in den Brandenburger Konzentrationslagern Ravensbrück und Sachsenhausen von den Nazis ermordet. 70 Jahre später ist der Opfer gedacht worden. Auch knapp 90 KZ-Überlebende kamen nach Ravensbrück. Ministerpräsident Woidke rief vor dem Hintergrund der Nazi-Verbrechen zu Mitmenschlichkeit und Toleranz auf.

70 Jahre nach der Befreiung der Konzentrationslager Ravensbrück und Sachsenhausen ist am Sonntag der Opfer des Nazi-Terrors gedacht worden. Anlässlich des Jahrestags sind rund 160 Überlebende aus aller Welt nach Brandenburg zurückgekehrt.

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20 April 2015

Geneanet, Weekend "Ein Friedhof für die Nachwelt" vom 1. bis 3. Mai 2015

Vom 1 bis 3. Mai 2015, fotografieren Sie die Gräber der Friedhöfe in Ihrer Nähe.

Friedhöfe sind eine der wichtigsten Ressourcen für Familienforsche, daher müssen wir die Grabsteine fotografieren, bevor sie für immer verschwinden. Darum haben wir das Geneanet-Projekt "Ein Friedhof für die Nachwelt" geschaffen.
Am Wochenende von 1 bis 3. Mai 2015 brauchen wir Ihre Hilfe, um die maximale Anzahl von Gräber in der Welt zu fotografieren.

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17 April 2015

Osnabrücker suchen nach Gefallenen-Denkmälern

Gefallenen_Denkmaler.jpgOsnabrück. Den Krieg verabscheuen sie, aber das Vergessen der Opfer wollen Sie trotzdem unbedingt verhindern: Wolfgang Hofmeister und Michael Arenhövel suchen in und um Osnabrück nach Gefallenen-Denkmälern, um die Daten im Sinne der Ahnenforschung zu sichern. Aus dem Hobby wird zusehends eine Vollzeitbeschäftigung.

Was Leute so alles in ihrer Garage haben, ist sicher in vielen Fällen skurril – aber übertrifft jemand die Kombination aus rotem Sportwagen und zwei Gedenktafeln für Kriegsgefallene? Die steinerne Tafel, die er einem Mann aus Rulle für 30 Euro abgekauft hat, ist zu schwer, deshalb lässt Wolfgang Hofmeister sie an der Wand stehen. Die zweite, hölzerne, ist deutlich handlicher. „Das ist eine Ehrentafel aus Bramsche“, sagt Hofmeister. „Unsere im Weltkrieg gefallenen Brüder“ steht oben auf der Tafel, darunter sind acht Männer aufgeführt, die zwischen 1914 und 1918 gestorben sind. Die Tafel ist vom Verein Bramscher Eisenbahner, „die Gefallenen waren alle bei der Reichsbahn“, sagt Michael Arenhövel. 

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16 April 2015

Auf der Spur der Ahnen

Verein-Familienforschung-laedt-zum-Tag-der-offenen-Tuer-im-neuen-Domizil-Auf-der-Spur-der-Ahnen_image_630_420f_wn.jpgLengerich - Der Verein „Familienforschung Tecklenburger Land (Tefam)“ lädt am Samstag, 18. April, ein zum Tag der offenen Tür in Bibliothek und Archiv an der Lienener Straße 100. Von 10 bis 18 Uhr stehen die Türen allen Interessierten offen, heißt es in einer Pressemitteilung. Bei Kaffee, Kuchen, Grillwürstchen und Getränken wird über das faszinierende Hobby Ahnenforschung informiert.

Die Mitglieder beraten und helfen gern, wenn sich jemand sich auf die Suche nach den Wurzeln der eigenen Familie machen möchte, schreibt der Verein. Auch Chronisten und Heimatforscher finden zur Orts-, Vereins- oder Firmengeschichte Unterstützung.

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15 April 2015

Überraschungsfund Universität Bamberg: Jüdische Grabsteine in ehemaliger Kirche

judische_Grabsteine.jpgDie Sanierungsarbeiten in der AULA der Universität sind mehr als reine Modernisierungsmaßnahmen. Sie geben Aufschluss über die bewegte Geschichte eines einzigartigen Bamberger Kulturdenkmals – und dank des Fundes jüdischer Grabsteine auch über ein Stück Stadtgeschichte. Bei einem Pressegespräch wurden die Fundstücke erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.

Eingebettet zwischen dem ehemaligen Dominikanerkloster, in dem heute das Staatliche Bauamt beheimatet ist, und dem Klostergarten, der heute ein Biergarten ist, liegt die ehemalige Dominikanerkirche. Die auf das Jahr 1401 zurückgehende älteste Hallenkirche Bayerns war der Universität Bamberg im Jahr 1999 in stark sanierungsbedürftigem Zustand als AULA übertragen worden. Derzeit wird sie umfassend renoviert, „die Gesamtkosten belaufen sich dabei auf ca. 8 Millionen Euro“, erklärt die Kanzlerin der Universität Dr. Dagmar Steuer-Flieser. Nach Abschluss der Baumaßnahmen soll die AULA der Universität Bamberg vor allem als Festhalle für Feierlichkeiten wie dem alljährlichen Dies academicus oder den Absolventenfeiern dienen.

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14 April 2015

Hans-Wilhelm Knoll ist auf der Suche nach den eigenen Wurzeln

Knoll.jpgVor mehr als 50 Jahren hat Hans-Wilhelm Knoll in akribischer Detailarbeit mit der Erforschung seiner Familiengeschichte begonnen. Mittlerweile reicht sein Stammbaum bis ins Jahr 1342 zurück.

Die Suche nach der Herkunft des eigenen Familiennamens begeistert immer mehr Menschen. So gibt es im Internet mittlerweile zahlreiche Suchmaschinen, die auf einer Deutschlandkarte außerdem das Vorkommen von Namen anzeigen. Das Interesse von Hobby-Ahnenforscher Hans-Wilhelm Knoll geht allerdings weit über Namen hinaus – ihn interessieren die Menschen dahinter, also seine Vorfahren selbst.

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13 April 2015

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11 April 2015

Badegäste Marienbad

Marienbad.jpg

10 April 2015

Stolpersteine in München

Stolpersteine_GN.jpgIm Juni 2004 hat der Stadtrat die Verlegung von Stolpersteinen in München untersagt.

Seither bemüht sich die Initiative Stolpersteine für München e.V. um Gespräche mit den Verantwortlichen der Stadt. Die öffentlichen Veranstaltungen der Initiative finden große Aufmerksamkeit und Zustimmung. Ungewöhnlich viele Menschen aus unterschiedlichen Bereichen drücken ihr Unverständnis über das Verbot in Briefen, mit Eingaben und durch Leserzuschriften aus; namhafte deutsche und internationale Medien berichten engagiert und ausführlich. Trotz des Verbots der Verlegung übernehmen immer mehr Bürgerinnen und Bürger Patenschaften für Stolpersteine.

Die bereits gespendeten Stolpersteine werden, bis sie vor den authentischen Wohnorten verlegt werden können, in öffentlichen Räumen präsentiert. In Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik und Theater ist ab 1. September 2005 das Gelände des ehemaligen NS-„Führerbaus“ die erste Installation, der andere in München folgen werden. Regelmäßige Veranstaltungen mit Vertretern aus Kunst, Wissenschaft und Politik begleiten diese Präsentation.

Die Initiative Stolpersteine für München lädt alle Personen, Institutionen und Parteien der Stadt ein, sich am Dialog für eine bürgernahe Gedenkkultur zu beteiligen. In Deutschland und Europa sind inzwischen über 22.000 Stolpersteine in über 530 Städten und Gemeinden verlegt - warum nicht in München?

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8 April 2015

Pfad der Erinnerung führt zu 900 Gräbern

Pfad-der-Erinnerung-fuehrt-zu-900-Graebern_ArtikelQuer.jpgAuf dem historischen Salemsfriedhof in Anderten erzählen Biografie- und Namenstafeln von den verstorbenen Diakonissen der Henriettenstiftung.

Ihr Leben stellten sie ganz in den Dienst am Nächsten, sie waren verpflichtet zur Ehelosigkeit, zum Gehorsam gegenüber dem Mutterhaus und zu einem Leben in der schwesterlichen Gemeinschaft. Es waren die Diakonissen und diakonischen Schwestern der Henriettenstiftung, die vor allen in den Kriegs- und Nachkriegszeiten des 19. und 20. Jahrhunderts in der Krankenpflege und der Sozialfürsorge bis zur Erschöpfung arbeiteten. So bescheiden wie diese Frauen lebten, so bescheiden sind auch ihre Gräber auf dem denkmalgeschützten Salemsfriedhof an der Grenze von Anderten und Kirchrode. Mehr als 900 schlichte Grabsteine reihen sich dort aneinander, gleichförmig, von Efeu umrankt, mit Namen, Geburts-, Sterbedatum und Bibelspruch.

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7 April 2015

Tirols Farben in der Heraldik

tiroler_adler.jpgBevor ich auf das Landeswappen von Tirol eingehe, möchte ich dem Leser einige Grundbegriffe aus der Heraldik vermitteln und mich dabei auf das Wappen als solches und auf die Farbgebung beschränken.

Das Wort Wappen leitet sich von Waffen ab. Gemeint sind damit die Abwehrwaffen des Ritters, nämlich der Schild, der Helm mit Helmdecke und Helmzier. Heraldiker schließen die Herkunft des Gebrauchs der Wappen aus dem Orient aus, doch ist ein zeitlicher Zusammenhang mit der Entwicklung des Wappengebrauchs in Europa und den ersten Kreuzzügen nicht zu übersehen.

Die Frage, warum man Wappen an den Schildern angebracht hat, ist leicht zu beantworten: Die in Rüstungen gehüllten Ritter mussten sich ein Erkennungszeichen geben, der geeignete Platz dafür war wohl der Schild. In diesem Zusammenhang ist auch die Farbgebung der Wappen zu verstehen: Die Farben sollten von weitem zu erkennen sein, deshalb sollte Metall (=Gold und Silber) an Farbe (=Rot, Blau, Grün, Schwarz) gereiht werden, um einen besseren Kontrast zu erreichen. In der Heraldik sind ausschließlich die erwähnten Farben zugelassen, und zwar in einem kräftigen Grundton. Farben von Tieren, Bäumen und Blumen u.a. sollten in die nächstliegenden heraldischen Farben umgesetzt werden, aber auch ein grüner Adler, ein roter Löwe, widersprechen nicht den Gesetzen der Wappenkunst.

Eine weitere Grundregel der Heraldik sei hier noch erwähnt, nämlich, dass rechts immer das vom Betrachter aus gesehen, linke Feld im Schild bezeichnet und umgekehrt. Die heraldisch rechte Farbe wird immer zuerst angegeben. Abschließend sei noch zu erwähnen, dass eine Schildfigur nur als Wappen bezeichnet werden

kann, wenn sie in einem Schild dargestellt ist.

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