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Der Genealogie

26 März 2015

Vor 70 Jahren: Flüchtlinge kommen in Kirchweyhe an

Vor_70_Jahren.jpgHeute jährt sich ein Datum, das für den 64-jährigen Rolf Klaus Peters eine besondere Bedeutung hat. „Vor genau 70 Jahren sind meine Eltern in Weyhe angekommen.“ Sie stammten aus Kurudschika in Bessarabien (Ukraine) und waren Flüchtlinge. "Sie waren mit Pferd und Wagen unterwegs und hatten keine Lust mehr, von Ort zu Ort geschickt zu werden, weil niemand sie aufnehmen wollte“, berichtete Peters. „Es ist genug. Wir bleiben jetzt hier und fahren nicht mehr weiter“, habe sein Vater damals als Treckführer gesagt.

Die Tante von Rolf Klaus Peters, Erna Peimann aus Syke, kann sich noch gut an die Umstände von damals erinnern und schrieb die Geschichte auf: „Mit fünf Gespannen kamen wir nach genau zwei Monaten heftiger Strapazen in Kirchweyhe an. Wir hatten es gut getroffen, denn Bürgermeister Evers war sehr freundlich zu uns und entschied: Der erste Wagen – das war unserer – kommt zu mir. Dann verteilte er die anderen auf verschiedene Höfe.“

Die Vertreibung aus Kurudschika hatte viel eher eingesetzt. Nach dem Ersten Weltkrieg kam Bessarabien zu Rumänien. 1940 eroberten die Russen das Gebiet zurück. Für die Familie bedeutete das den Rückzug. Es begann eine Odyssee über eine lange Schifffahrt auf der Donau bis hin zur Neuansiedlung in der Gegend von Bromberg im Warthegau in Polen. „Auf Anordnung Hitlers hatte man die ansässigen Polen einfach von ihren Höfen vertrieben und uns darin eingewiesen“, schreibt Peters andere Tante, Adelena Rüb aus Syke: „Die von ‚unserem‘ Hof vertriebenen Polen waren gar nicht weit von uns untergekommen. So kam die Frau, die vorher hier gewohnt hatte, morgens heimlich zu uns, um eine Kanne Milch zu holen, was strengstens verboten war. Mein Vater sagte: ‚Das ist nicht unsere, sondern ihre Milch.“ Aber die Sykerin und ihre Familie hatten diesen Umstand nicht zu verantworten gehabt.

© Quellenangabe

25 März 2015

Germanwings-Airbus 4U9525 abgestürzt

13168_10205985040934872_5536508801430693801_n.jpgUnser tiefes Mitgefühl gilt allen Verwandten und Freunden der Verunglückten. 

24 März 2015

Plötzlich mit Udo Jürgens verwandt

Ploetzlich-mit-Udo-Juergens-verwandt.jpgAhnenforscher finden zuweilen wahrlich ungeahnte Dinge heraus. So jedenfalls war das bei Matthias Möller, der sich nach einer gewissen Zeit des Stammbaum-Stöberns plötzlich als Verwandter von Udo Jürgens wiederfand.

Eigentlich hatte Möller nur vor, seinen Eltern zu Weihnachten 2014 einen schönen Ordner mit Stammbaum, Heirats- und Geburtsurkunden und allem, was sonst noch dazugehört, zu schenken. Dass sich die Sache dann zu einer kleinen familiären Sensation auswuchs, hängt unmittelbar mit dem völlig überraschenden Tod von Udo Jürgens zusammen. Möller las einen Artikel über das Nortorfer Ehepaar Heidi und Rolf Hofmann, dem aufgrund der entsprechenden Udo-Nachrufe aufgefallen war, dass die Mutter des Künstlers und sie selbst gemeinsame Vorfahren haben.

Die Namen, die in dem Artikel genannt wurden, kamen wiederum Matthias Möller verdächtig bekannt vor, so dass er weitere Recherchen anstellte und Kontakte knüpfte. Das Ergebnis: Hans Sinjen (1630-1683) gründete eine Familie, in deren Linie Matthias Möller steht, sein Bruder Klaus Sinjen (1631-1681) ist ein Vorfahr von Udo Jürgens, dem bürgerlichen Udo Jürgen Bockelmann. Oder anders ausgedrückt: Udo Jürgens, dessen Mutter Käthe Arp aus Prasdorf in der Probstei stammt, ist für Möller ein Onkel zehnten Grades.

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23 März 2015

3 Tipps für die Verwendung von Geneanet #4

So oft wie möglich werden wir hier Blog Noten veröffentlichen, um Ihre am häufigsten gestellten Fragen über die Verwendung von Geneanet zu beantworten.

Die Tipps der Woche sind:

- Wie die mobile App von Geneanet herunterladen?
- Wie Ihren Familienstammbaum vergleichen?
- Wie Ihren Familienstammbaum vergleichen (Premium-Mitglied)?

Fortsetzung lesen...

21 März 2015

konfirmanden-verzeichnisse 1894 ff.

konfirmanden-verzeichnisse_1894_ff.jpg

20 März 2015

Dietmar Preuß hütet Schätze aus Bueraner Kirchenbüchern

dietmar-preuss.jpgDie besten Sitzplätze nach dem Bau der Martinikirche wurden 1855 und 1856 meistbietend versteigert – solche und andere interessante Entdeckungen macht Dietmar Preuß (77) bei seiner genealogischen Forschungsarbeit in den alten Kirchenbüchern der St. Martini-Gemeinde Buer.

Auch die 1798/99 in Buer stationierten preußischen Husaren haben ehelichen und nicht-ehelichen Nachwuchs und mithin Spuren in den Kirchenbüchern hinterlassen. „Um heiraten zu dürfen, mussten Paare in der Mitte des 19. Jahrhunderts einen Trauschein vorlegen“, gibt Dietmar Preuß einen weiteren exemplarischen Einblick in das Bueraner Kirchenarchiv. Dieses Dokument musste dem Brautpaar amtlich bescheinigen, dass es „ein angemessenes Vermögen und ein verbrieftes Wohnrecht hat und dass der Bräutigam arbeitsfähig ist“. Ohne Trauschein gab es also keine Trauung beim Pastor, der ja in dieser Zeit quasi auch der Standesbeamte war. Diese Regelung führte in Gemeinden der Umgebung zu einem deutlichen Anstieg unehelich geborener Kinder („Hurenkinder“, wie es in den Aufzeichnungen heißt). In den Bueraner Kirchenbüchern ist allerdings nur ein geringer Anstieg der unehelichen Geburten festzustellen.

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19 März 2015

Zu viele Ahnenforscher überfordern Stadtarchiv

zu_viele.jpgWährend die Stadtbücherei in Rendsburg sinkende Ausleihzahlen beklagt, kann sich die Leiterin des Rendsburger Stadtarchivs   vor Anfragen kaum retten. Allein im vergangenen Jahr kamen 767 Besucher im Dachgeschoss des Rathauses, wo Archivarin Dr. Regina-Maria Becker über 250 Meter Aktenbestände pflegt.  Im Vergleich zu 2013 sind  es 49 Besucher mehr, wie aus dem aktuellen Jahresbericht hervorgeht. Die Zahl der Familienforscher wächst, immer mehr Menschen wollen Hintergründe zu  Grundstücken und  Häusern erfahren.   Doch durch die vielen privaten Anfragen bleibt die Kernarbeit des Archivs oft liegen, beklagt die Leiterin: „Es ist und bleibt die vornehmliche Aufgabe   eines Stadtarchivs, die vorhandenen Bestände zu wahren, zu pflegen und durch regelmäßige Aktenübernahme zu erweitern.“

Seit Jahren beobachtet die Leiterin  die wachsende Nutzung. Die Familienforschung  ist ein immer beliebter werdendes Hobby. Vor allem die Älteren können sich dafür begeistern und das Internet hat  den Recherche-Einstieg erleichtert.   Doch wenn die Forscher nicht mehr weiterkommen, führt der Weg    ins Archiv. „Bei aller Kundenfreundlichkeit sollte aber nicht vergessen werden, dass das Archiv in erster Linie im Dienst der Verwaltung steht und dafür sorgen muss, die Transparenz der Verwaltungsarbeit aus der Vergangenheit in die Zukunft zu tragen“, so Becker. 

Manchmal verbringe sie Stunden damit, bei der Ahnenforschung zu unterstützen.  Das sei eine „richtige Detektivarbeit“. Zahlreiche Melderegister und Telefonbücher müssen mitunter für eine kleine Anfrage durchforstet werden.

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18 März 2015

Viele Vorfahren der Mitteleuropäer kamen aus Russland

Vorfahren_Russland.jpgDNA-Analysen von 94 Menschen, die vor 3000 bis 8000 Jahren in Europa und Russland lebten, liefern neue Erkenntnisse über unsere Abstammung

Die Geschichte der Menschheit ist eine Geschichte der Migrationen - heute ebenso wie vor tausenden von Jahren. Dank der neuen Möglichkeiten, uralte DNA aus Knochen zu analysieren, ist es heute möglich, diese Migrationsbewegungen mit verblüffender Genauigkeit zu rekonstruieren.

Das jüngste Beispiel ist eine aufwändige Studie zur Abstammung der heutigen Mitteleuropäer, die ein internationales Forscherteam um den Harvard-Genetiker David Reich im Fachblatt "Nature" vorgelegt hat.

Die Wissenschafter haben Teile der Genome von insgesamt 94 Menschen analysiert, die vor 3000 bis 8000 Jahren lebten, 41 von ihnen auf dem Gebiet des heutigen Deutschland. Eine neue Technik ermöglichte es, jene Abschnitte der DNA zu isolieren, die besonders viele Informationen über die Menschheitsgeschichte enthalten. Prompt entdeckte das Team mehr oder weniger überraschende Wanderungsbewegungen.

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17 März 2015

Ahnenforschung auf 700 Seiten

700_Seiten.jpg„In den 80er Jahren hat alles angefangen. Wir wollten einfach wissen, wo wir herkommen“, so die beiden heute 64-jährigen Postbeamten a.D. In den folgenden Jahrzehnten ging es in Archive in Berlin, Innsbruck, Breslau und Jelenia Gora, wurde kopiert, entziffert und katalogisiert. Die Basts fuhren nach Tirol ins Zillertal, suchten nach den Häusern der recherchierten Namen und nach Hinweisen auf die Route des Auswanderertrosses. Ebenso fuhren sie ins „neue Zillertal“, Zillertal-Erdmannsdorf im heutigen Polen, wo die Siedler sich niederließen. „416 der 427 Menschen gingen dorthin“, so Horst Bast. „Der Preußische König Friedrich Wilhelm III. bot ihnen an, Land zu pachten und schenkte ihnen die Häuser, die er darauf bauen ließ.“ Alle Ergebnisse der Forschungen sind in einer 700 Seiten dicken Publikation erschienen. In den beiden „Zillertälern“ haben die Basts unzählige Bekanntschaften geschlossen, viele Menschen haben historische Fotografien und Daten beigesteuert. „In Polen war es erst etwas schwierig. Die Leute sind arm und hatten Angst, wir wollten Besitztümer zurück“, erinnert sich Helga Bast. Denn 1946 waren die Zillertaler mit den Deutschen aus Schlesien vertrieben worden. „Aber mittlerweile freuen sie sich unheimlich, wenn wir kommen und sind sehr interessiert!“ Man könnte meinen, alle Fragen seien beantwortet, ein Kreis geschlossen, doch die Basts sehen es anders: „Die Geschichte geht immer weiter!“ Aktuell nehmen sie die Häuser der Ur-Erdmannsdorfer, also nicht Zillertaler, ins Visier.

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16 März 2015

3 Tipps für die Verwendung von Geneanet #3

So oft wie möglich werden wir hier Blog Noten veröffentlichen, um Ihre am häufigsten gestellten Fragen über die Verwendung von Geneanet zu beantworten.

Die Tipps der Woche sind:

- Wie löschen Sie Ihren Familienstammbaum auf Geneanet?
- Wie können Sie einen grafisch gestalteten Stammbaum drucken und exportieren?
- Wie können Sie überprüfen, ob Ihr Baum Fehler enthält?

Fortsetzung lesen...

13 März 2015

Mein Vorfahre hat Goethe gesehen

goethe_gesehen.jpgAm Peterstor wird gerade ein 26 Meter hoher Wohnturm gebaut. Linda Wieland verfolgt das Geschehen aus ihrer Beletage-Wohnung gegenüber der Predigtsäule am Stadtgraben aus nächster Nähe. Sie hat ein besonderes Interesse. „Meine Vorfahren waren über zwei Generationen Schreiber am Südtor von Regensburg und haben auch schriftlich die Abreise von Herrn Goethe notiert.“

Frau Wielands Ur-Ahn Johann-Heinrich Praunsmändel hat in seinem Leben mehr gesehen, als er sich hätte träumen lassen. Er gilt als der letzte Schreiber des Peterstors. Er war es, der am 5. September 1786 den berühmten Satz in sein Rapportbuch notierte: „Beim Weih-St.Peterstor hinaus den 5. per Posta Hr. Möller von Leipzig.“

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11 März 2015

Genealogie kann heilend wirken

Genealogie_kann_Heilend_wirken.jpgFür die Maori steht am Anfang jeder seelischen Unterstützung immer die Beantwortung der Frage, ob der Betroffene die Personen der letzten vier Generationen seiner Familie kennt - andernfalls gehen sie bereits von einer psychischen Instabilität des Hilfesuchenden aus. Ich würde natürlich nicht jeden automatisch zum Ahnenforscher schicken, aber wenn anamnestisch der Eindruck entsteht, dass ein Klient stark vorbelastet oder seine Persönlichkeit seelisch mit Themen aus der Herkunftsfamilie überlagert worden ist, kann das sehr sinnvoll sein!

In der heutigen Zeit wissen zivilisierte Großstadtbewohner oft nicht einmal mehr Details aus dem Leben der Großeltern und können sich gar nicht vorstellen, eine Erinnerung über mehrere Generationen zu hüten. Und folgerichtig gelten die durchschnittlichen Großstadtbewohner gemäß einer aktuellen Studie der WHO auch als deutlich höher gefährdet, an einer Depression zu erkranken. 

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10 März 2015

Mehr Ahnung von den Ahnen

Ahnenforschung_Hobby.jpgEs könnte, rein optisch, ebenso gut ein Englisch-Kurs sein, der sich an diesem Donnerstagabend im Gebäude der Volkshochschule an der Nienburger Straße in Syke trifft. Hier werden keine verstaubten Bände durchwühlt, keine alten Dokumente entziffert. Dabei steht hier ein Thema im Mittelpunkt, das die Teilnehmer Jahrhunderte weit in die Vergangenheit bringt – und in die eigene noch dazu.

Die acht Kursteilnehmer wollen den eigenen Familienstammbaum zurückverfolgen. Woher komme ich? Wo liegen meine Wurzeln? Seit Jahren bietet Dieter Fritzsch VHS-Kurse zum Thema Familienforschung (Genealogie) an. Einige begleiten den Dozenten schon seit mehreren Kursen, erweitern so kontinuierlich ihr Wissen.

Ingrid Knabe zum Beispiel möchte nicht, dass ihre Vorfahren in Vergessenheit geraten. Sie ist sich sicher: „Irgendwann sehen wir uns alle wieder.“ Die Heiligenfelderin weiß längst, dass es viele verschiedene Quellen und Suchoptionen gibt. Bei ihr war es ein altes Pachtbuch, das Licht in ihre mütterliche Ahnenseite brachte – mehrere Generationen weit. Doch andere Bereiche ihrer Familie liegen noch tief im Dunklen.

Klaus Glades Nachforschungen reichen zum Teil bis zum Dreißigjährigen Krieg (1618 bis 1648) zurück. „Aber im 19. Jahrhundert, da fehlt mir noch ein Stück“, sagt der Gesseler.

Mit großem Bedauern denkt Heinz-Dieter Schröder an die Zeit seiner Jugend zurück, als Zeitzeugen der Familien-Vergangenheit noch lebten. Damals, erinnert sich der Emtinghauser, hat einen das Thema nicht interessiert. Und jetzt? „Denkt man sich: ‚Hättest du früher mal besser zugehört.‘“

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9 März 2015

Neu für Ihren Stammbaum bei Geneanet: Bilder mit unserer mobilen App hinzufügen

Jetzt können Sie Fotos mit unseren mobilen Anwendung, den Personen in Ihrem Stammbaum hinzuzufügen.

Aktualisieren Sie jetzt die Porträts von Ihrer Familie (Eltern, Geschwister, Kinder, Enkelkinder, etc.). Nehmen Sie ein Bild direkt mit der Applikation auf, oder verwenden Sie ein Foto, das auf Ihrem Gerät gespeichert ist (Ihre Fotogalerie oder Google Drive, Dropbox, etc.)

Bei der Teilnahme an einem Familientreffen, können Sie die Informationen über Ihre Familie ergänzen und sofort eingeben, so wie Fotos hinzuzufügen.

Ihr Stammbaum und die Bilder auf Ihrem Website-Konto bei Geneanet.org werden automatisch synchronisiert.

Dank dieser Anwendung zeigen Sie Ihren Baum und Ihre Bilder Freunden und Familie, wann Sie wollen und wo Sie wollen. Bequemer geht es nicht, oder?

Wie immer ist dieser Service völlig kostenlos.

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7 März 2015

Schönes Wochenende wünscht Geneanet!

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