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Der Genealogie

24 Mai 2015

Brauchtum: Pfingsten in Ostpreußen

pfingsten.jpgEin weißer Giebel mit einem Storchennest darauf zwischen mächtigen Ahorn- und Rüsterbäume winkt uns schon eine Weile herüber. Wenn dann der Kutschwagen von der Chaussee in den Gutsweg einbog, kam uns unser iiund Rolf -wir nannten ihn Rolfax, man konnte so herrlich mit ihm spielen und balgen- entgegengelaufen und es gab eine freu¬dige Begrüßung zwischen uns Menschen im Wagen und ihm und den Pferden vor dem Wagen und ihm. 

Rechts standen um die alte Schmiede die Kastanien in voller Blüte, die mit den alten Apfelbäumen am Rande der Tannenschonung mit deren Blütenpracht wetteiferten, Schon fuhren wir am Gutshaus vor und oben im Storchennest klapperte das Storchenpaar. Zu beiden Seiten der Treppe hatte unser Vater junge Birkenbäume eingesetzt, die nun aber in der Mittagswärme schon langsam die Blätter hängen ließen. 

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22 Mai 2015

Die Büchse der Pandora

KGB.jpgIch habe überhaupt keine Einwände gegen die Gesetze über die „Entkommunisierung“, die das ukrainische Parlament jüngst verabschiedet hat. Früher oder später mussten die Ukrainer den endgültigen Bruch mit der kommunistischen Vergangenheit wagen, also eine Entkommunisierung oder besser Entideologisierung der Öffentlichkeit durchführen, das Siegel der Verschwiegenheit von allen Archivdokumenten aus der Sowjetzeit lösen und sich von all ihren Helden und Antihelden verabschieden. All das ist in Ordnung, wäre da nicht das bekannte „aber“.

Heute diskutiert man das Gesetz der Ukraine „Über den Zugang zu den Archiven der Organe des totalitären kommunistisches Regimes der Jahre 1917-1991“. Liest man das Gesetz, so versteht man, dass es 1991 außerordentlich effektiv und aktuell gewesen wäre. Es hätte geheime Informationen über die Kollaboration vieler damaliger Staatsangestellter, Bürgerrechtler und Politiker und selbst Oppositioneller mit den sowjetischen Geheimdiensten öffentlich gemacht. Damals wäre dies ein ernsthaftes Hindernis gewesen für verschiedene „Sonderprojekte“, die leider sich so leicht im neuen Regierungsapparat der unabhängigen Ukraine breitmachten. Die Verabschiedung eines solchen Gesetzes hätte die alte sowjetische partei-politische Nomenklatur daran gehindert, schnell ihre Farbe zu wechseln und sich neue nationale Elite zu nennen.

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21 Mai 2015

Ein Film aus der zerstörten Stadt

media.media.2738f757-68ba-490e-b8a2-37c9c802384b.normalized.jpegIn der Reihe „Einblicke“ zeigt das Stadtarchiv München heute Abend das beklemmende Filmdokument von Willi Cronauer „München 1945“.

Kurz nach Kriegsende filmten Kameraleute unter seiner Leitung die zerstörte Stadt. Ausgehend vom Stadtzentrum und in verschiedene Vororte hinein werden die Trümmer und das Leben in den Ruinen dokumentiert. Stadtarchiv und Filmmuseum haben die Aufnahmen restauriert. Elisabeth Angermair kommentiert die Bilder der zerstörten Stadt.

Stadtarchiv München, Winzererstraße 68, 18.30 Uhr, Eintritt frei

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20 Mai 2015

Briefe und Dokumente: Hessische Grimm-Bestände sind digital abrufbar

Grimm_Bruder.jpgGlückwünsche an den Vater oder die Begründung für die Beteiligung am Protest der Göttinger Sieben waren Themen von Briefen der Brüder Grimm. Diese und andere Dokumente von Jacob und Wilhelm Grimm sind ab sofort digital abrufbar. Damit machen die Universitätsbibliothek und das Hessische Staatsarchiv Marburg die hessischen Grimm-Bestände für die Forschung leichter zugänglich.

Zum 200. Jubiläum der Kinder- und Hausmärchen hatten beide entschieden, den im Staatsarchiv verwahrten Nachlass der Familie Grimm zu digitalisieren und im Internet zu veröffentlichen. Die wichtigsten Dokumente liegen nun vor, teilte die Universität Kassel am Montag mit.

Der digitalisierte Bestand enthält neben wissenschaftlichen und privaten Dokumenten des Berliner Kunst- und Literaturhistorikers Herman Grimm (1828-1901), eines Sohnes von Wilhelm Grimm, auch zahlreiche Briefe und weitere Zeugnisse der Brüder Jacob und Wilhelm Grimm. Darunter der Geburtstagsbrief des 4-jährigen Jacob und des 3-jährigen Wilhelm an ihren Vater Philipp Wilhelm Grimm (1789), ein Bericht des jugendlichen  Jacob über den Unterricht am Lyceum Fridericianum in Kassel (1798), ein Brief Jacob Grimms, in dem er seine Auffassungen über die Bedeutung von Verfassungen darlegt (1837) oder die Begründung Wilhelm Grimms für seine Beteiligung am Protest der Göttinger Sieben (1837).

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19 Mai 2015

Ein bisschen unsterblich

unsterblich.jpegWeg mit dem Aktenstaub: Wer mehr über Opa und Oma wissen will, kommt im Internet schon ziemlich weit. Seit Kirchenbücher und andere Quellen online verfügbar sind, erlebt die Familienforschung einen Boom. Doch das hat auch noch andere Gründe.

Es war so eine Laune. Nach dem Tod seines Vaters stöberte Christian R. in alten Familienunterlagen und stieß irgendwann auf den Namen Benz. Der Ururururgoßvater hieß also genauso wie der berühmte Autoerfinder und stammte auch aus demselben Nest bei Karlsruhe. Waren die am Ende verwandt? Nächtelang durchpflügte er das Internet – vergeblich. „Die waren bestimmt verwandt“, sagt er, „aber wie?“

So einfach lässt sich ein Promi-Stammbaum dann doch nicht pinseln. Dabei ist der Einstieg in die Familienforschung kinderleicht, seit immer mehr Quellen online verfügbar sind. „Vorher mussten Sie dafür in die Lesesäle kommen, das war für Berufstätige wegen der Öffnungszeiten schwierig“, sagt Clemens Rehm vom Landesarchiv Baden-Württemberg. Heute recherchiert man bequem am PC.

Für die Ahnenforschung ist das ein Jungbrunnen. „Früher waren die Interessenten meisten über 60, heute sind viele deutlich jünger“, sagt Rolf Sutter, wissenschaftlicher Leiter bei Pro Heraldica in Stuttgart, dem größten deutschen Dienstleister für Genealogie und Heraldik. Aktenstaub war gestern, es leben die digitale Datei – stimmt das?

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18 Mai 2015

Wie Ihren Stammbaum bei Geneanet wiederherstellen und exportieren?

So oft wie möglich werden wir hier Blog Noten veröffentlichen, um Ihre am häufigsten gestellten Fragen über die Verwendung von Geneanet zu beantworten.

Die Tipps der Woche sind:

- Wie stellen Sie Ihren Stammbaum bei Geneanet (Premium-Mitglieder) wieder her?
- Wie Ihren Stammbaum bei Geneanet exportieren?
- Wie kann man einen Zweig Ihres Stammbaums bei Geneanet exportieren?

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16 Mai 2015

Schönes Wochenende wünscht GeneaNet

evolution--frueher-und-heute.jpg

14 Mai 2015

Christi Himmelfahrt

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13 Mai 2015

Letzte Ruhe mit viel Platz: Friedhof bietet Gräber für Fettleibige an

Fettleibige.jpgEin brasilianischer Friedhof hat nun darauf reagiert, dass immer mehr Brasilianer viel zu dick sind. Er bietet nun Gräber mit ganz viel Platz an.

Mit Gräbern in Übergröße reagiert ein brasilianischer Friedhof auf die zunehmende Fettleibigkeit in dem südamerikanischen Land. Die Ruhestätten böten Platz für Tote mit einem Gewicht von bis zu 500 Kilogramm, sagte der Verwalter des Penitência-Friedhofs im Hafenbezirk von Rio de Janeiro, Alberto Júnior Brenner, am Montag dem Onlineportal »G1». Die Gräber sind demnach 2,60 Meter lang, 1,30 Meter breit und 60 Zentimeter tief - und kosten umgerechnet knapp 22.500 Euro.

Die Zahl der Übergewichtigen steigt in Brasilien

»Brasilien wird zu einem Land der Fettleibigen», sagte Brenner. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums sei ihre Zahl im zurückliegenden Jahrzehnt um rund 50 Prozent gestiegen. Die Zahl der Übergewichtigen stieg im selben Zeitraum um 23 Prozent. »Der Penitência-Friedhof will auf diese Entwicklung reagieren», sagte Brenner.

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12 Mai 2015

Foto-Schatz fürs Stadtarchiv: Tochter übergibt Nachlass ihres Vaters

nachlass.jpgHann. Münden. Das Stadtarchiv ist um einen Fotoschatz reicher: Cathrine Marie Ehmen (92), Tochter des Fotografen Niels Spicker, übergab der Stadt jetzt den Nachlass ihres Vaters.

Fotografen sind die Augen einer Stadt. Einer von ihnen, der in Hann. Münden wirkte, war Niels Spicker. Zwischen 1919 und 1957 war er mit seiner Kamera in der Dreiflüssestadt auf Motivsuche und hat hunderte von Bildern gemacht. Jetzt hat seine Tochter Cathrine Marie Ehmen (92) den fotografischen Nachlass ihres Vaters - drei Alben und mehrere Einzelfotos - an Stefan Schäfer, den Leiter des Mündener Stadtarchivs, übergeben.

Das Material ergänzt die Bildersammlung von Niels Spicker, rund 360 Glasplattennegative, die das Stadtarchiv aus den Beständen der früheren Kreisbildstelle übernommen hat. D

abei handelt es sich vor allem um Ansichten von Hann. Münden. Nun kommen außer weiteren Stadtbildern auch Fotos aus dem Privatleben Spickers hinzu sowie Aufnahmen seines Ateliers an der heutigen Langen Straße 57, in dem damals auch das Porzellangeschäft Andrecht und der Salon Albe ihre Geschäftsräume hatten.

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11 Mai 2015

Geneanet-Weekend "Ein Friedhof für die Nachwelt": Ihnen allen vielen Dank!

Das letzte Wochenende hatte Geneanet Sie eingeladen, Fotos von Gräbern zu nehmen. Sie haben zahlreich an dieser Aktion teilgenommen und dafür danken wir Ihnen sehr!

Alle diese Bilder der Grabstätten sind für die ganze Gemeinschaft der Familienforscher frei verfügbar.

Leider können wir nicht alle Teilnehmer namentlich nennen, aber hier sind einige der neuen Friedhöfe, die jetzt bei GeneaNet erhältlich sind.

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10 Mai 2015

Bräuche und Bedeutung des Muttertags

Muttertag.jpgAn diesem Tag soll an die Mütter gedacht werden und ihnen gezeigt werden, welch wichtige Rolle sie in der Familie besitzen. Für eben diese Dienste soll die Mutter am Muttertag besonders geehrt und verwöhnt werden.

Aus diesem Grund erledigen alle restlichen Familienmitglieder an diesem Tag die Pflichten der Mutter. An diesem Tag soll es sich eine Mutter gut gehen lassen und ihre normalen Dienste und Pflichten vergessen.

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8 Mai 2015

"Ihr ganzer Stolz ist vernichtet"

Nepal.jpgEs ist unfassbar! Nicht nur hat ein Drittel der Bevölkerung durch das jüngste Erdbeben Verwandte und Freunde verloren. Im Kathmandutal, der Schatztruhe des Landes und ganz Asiens, wurden zudem die kostbarsten Tempel der Nepalesen, ihre Götter, ihr ganzer Stolz, vernichtet. Dort hat sich das schlimme Erdbeben von 1934 wiederholt. Erneut wurden Tausende Leben ausgelöscht und das einmalige bauliche Erbe in den Königsstädten Kathmandu, Patan und Bhaktapur, deren Zen-tren zum Unesco-Weltkulturerbe gehören, unwiederbringlich zerstört. Dies ist umso tragischer, weil es in den vergangenen zehn Jahren geglückt war, das bauliche Erbe zum Anziehungspunkt einer zunehmenden Zahl von Touristen zu machen, die wiederum für die Wirtschaft des Landes von wachsender Bedeutung sind.

Ein kurzer Blick auf die Geschichte des Kathmandutals: Unter der Herrschaft der Malla-Könige, die vom 13. bis 18. Jahrhundert regierten, wurden Kunst und Architektur zu großer Blüte geführt. Die meisten Baudenkmäler stammen aus dieser Zeit. Die Herrscher wetteiferten um die prachtvollsten Bauten, die erhabensten Tempel. Geschaffen wurden sie von einer künstlerisch begabten Ureinwohner-Volksgruppe, den Newar. Sie entwickelten mit ihrem Sinn für Ästhetik, Holz, Ton und Stein eine besondere Liebe zur Handwerkskunst. Herausragend sind ihre filigranen Holzschnitzereien, mit denen sie noch heute Tempel und Privathäuser verzieren.

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7 Mai 2015

Sprechende Grabsteine

sprechende_Grabsteine.jpg Der Schenklengsfelder Historiker Karl Honikel bietet zum Internationalen Museumstag, Sonntag 17. Mai, zwei interessante Führungen auf dem historischen Friedhof in Schenklengsfeld an. Ab 13 und ab 15 Uhr – Eingang vom Weinberg her – möchte er die „sprechenden Grabsteine“ den Teilnehmern vorstellen.

„Jeder Stein erzählt seine eigene Geschichte. Er ist gelebte und bezeugte Frömmigkeit“, erklärt Honikel, der auch Vorsitzender des Heimatvereins Landeck in Schenklengsfeld ist. „Ich möchte zeigen, wie stark der Glaube früher in den Alltag hineingewirkt und das Leben bestimmt hat.“

Unter den 270 Grabsteinen, aus dem 17., 18. und 19. Jahrhundert befinden sich richtige Schmuckstücke. Der älteste Grabstein, auf dem die Schrift noch zu lesen ist, stammt aus dem Jahr 1662. Der jüngste aus 1895.

„Wenn früher die Glocken zur Mittagsstunde läuteten, hat der Bauer sein Kuh- oder Pferdegespann angehalten und gebetet. Heute hört der Landwirt auf dem Traktor noch nicht einmal mehr das Läuten“, weist Honikel auf die veränderte Bedeutung des Glaubens im Laufe der Zeit hin.

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6 Mai 2015

Geocaching macht Geschichte greifbar

QR_Code.jpg"Cache" heißt so viel wie Versteck. Beim Geocaching geht es normalerweise darum, kleine, irgendwo verborgene Gegenstände anhand von Routenbeschreibungen und Positionsdaten zu finden. Ein GPS-Gerät oder ein Smartphone helfen dabei. "Unsere Caches sind QR-Codes", erläutert Paul Dettmering, der "Zeitzeichen" technisch betreut. Aufkleber mit den QR-Codes werden zum Beispiel an der erwähnten Gedenkstätte in Homberg, aber auch an anderen Orten im Kirchenkreis angebracht. Wer einen Code findet und per Smartphone scannt, bekommt Zugang zu Fotos und Informationen zum Fundort.

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