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Der Genealogie

28 Februar 2015

Gruß aus Fulda

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Alte Postkarte: Bahnhof Fulda

27 Februar 2015

Das Grabstein-Museum

Grabstein_Museum.jpgIn der Bevölkerung ist die Sammlung der Grabsteine auf dem Rheinfelder Waldfriedhof als Hort der Ruhe und Besinnung kaum bekannt.

Hinter der markanten Friedhofskapelle aus der Zeit um 1924 wurde ein Platz für Zeitzeugen reserviert: Die Grabmäler aus verschiedenen Epochen verdeutlichen, wie Gestaltung und Material einst gebräuchlich waren; sie stammen, stets im Einverständnis mit Angehörigen, von Gräbern mit abgelaufener Ruhezeit und sind bewundernswerte Relikte der Friedhofskultur. «Die Bildhauerkunst ist schon grossartig», meint Friedhofsgärtner Rolf Eichenberger. Ob neue Grabsteine hinzukommen, kann er im Moment nicht sagen, doch sieht auch er einen «Ort der Inspiration», dessen Pflege in der Gesamtanlage wichtig erscheint. Und er geht davon aus, dass speziell bei Auflösung von Familiengräbern möglicherweise schon wieder einmal ein Stein hinzukommt.

Wer aufmerksam durch den Waldfriedhof spaziert, entdeckt bei genauerem Betrachten sogar ein Hinweisschild: «Grabsteine sind eine Ausdrucksform unserer Bestattungskultur. Beim Betrachten dieser Zeitzeugen lassen sich Mutmassungen über die Persönlichkeit des Verstorbenen anstellen, vielleicht auch darüber, wie sich die Haltung der Menschen gegenüber dem Tod verändert hat.»

© Quellenangabe

26 Februar 2015

Volkshochschule Frankfurt Vortrag: Ahnenforschung im Wandel der Zeit

VHS.jpgAm Dienstag, den 03.03.2015, um 19.30 Uhr, hält Andreas Bellersen von der Zentralstelle für Personen- und Familiengeschichte und Institut für Genealogie, Frankfurt, in der Volkshochschule (Berliner Str. 77) einen Vortrag über die Ahnenforschung im Wandel der Zeit.

Ahnenforschung ist die Suche und das Wissen um die eigene Herkunft und Abstammung und seit jeher beschäftigen sich Menschen mit dieser Frage. In den verschiedensten Kulturen der Weltgeschichte finden sich Aufzeichnungen und Überlieferungen.

Die Ahnen- und Familienforschung (Genealogie) ist seit einigen Jahren hierzulande stark im Aufwind und scheint sich allmählich zum beliebten Hobby der Deutschen zu entwickeln. Noch nie war die Nachfrage bei historischen und geschichtlichen Ortsvereinen, Ämtern, Kirchen und Archiven so stark. Ein Grund dafür ist, dass im Internet umfängliche Datenbanken zu Quellen, Registern, Urkunden, Bibliotheken und Archiven zur Verfügung stehen.

Dieser Vortrag soll in die Genealogie einführen und Interessierten die ersten Schritte dieses Betätigungsfelds aufzeigen. Keine Anmeldung, Bezahlung bei Veranstaltungsbeginn, Gebühr: 5,00 EUR.

Für Rückfragen steht Programmbereichsleiterin Birgit Grün unter Tel. 069 / 8065-3135 zur Verfügung

© Quellenangabe

25 Februar 2015

Schicksal der Vorfahren beleuchtet

Dorfgeschichte_Ehlingen.jpg„Wir müssen unbedingt nach München fahren.“ Wolfgang Welsch sagt das mit einem gewissen Grinsen im Gesicht. Er ist zusammen mit Friedel Welsch, Josef Rebmann und Benno Bubel Mitglied im Arbeitskreis Dorfgeschichte Erfweiler-Ehlingen. Die seit 2003 bestehende Runde befasst sich derzeit intensiv mit den Einwohnern, die am Ersten Weltkrieg teilgenommen haben. Die Schicksale der 28 Toten und die der zwei an ihren Kriegsverletzungen in der Heimat verstorbenen Soldaten hat man bereits aufgeklärt. Sie gehörten alle – wie etwa 90 Prozent im Ort – dem Königlich Bayrischen 22. Infanterie-Regiment „Fürst Wilhelm von Hohenzollern“ an. Das war damals in Zweibrücken stationiert. Erfweiler-Ehlingen war nämlich bayrisches Gebiet. Nach München müsse man nicht, relativierte Alt-Ortsvorsteher Benno Bubel. Auch so habe man guten Zugang zu Archiven, erhalte Unterstützung von der Stadt Zweibrücken, greife auf ein Einwohnerverzeichnis von 1912 zurück oder bekomme Hilfe von der Rubenheimer Heimatforscherin Helga Hepp. Bubel brennt mit großer Leidenschaft für die Sache. Sein Großvater war der zweite Mann aus dem Ort, der im Ersten Weltkrieg verwundet wurde. Er starb am 6. Dezember 1914 in München. So ist es nicht verwunderlich, dass Benno Bubel bereits seit zehn Jahren mit der Thematik beschäftigt ist. Oft sei man nach Verwundungen – quasi für damalige Verhältnisse „zur Kur“ – wieder nach Hause geschickt worden. So kam es etwa, dass der Opa von Wolfgang Welsch am 19. Dezember nach Hause kam und vier Tage später heiratete.

© Quellenangabe

24 Februar 2015

Holztafel erzählt Familiengeschichte

Holztafel.jpgMehrere Zentner schwer und in bunten Farben leuchtend, so hängt es nun frisch restauriert in der ersten Etage des Museums - das Epitaph des Georg Anton von Schönberg aus dem Jahr 1755. "Es erweitert unsere Dauerausstellung und ist ein besonderer Schatz, der im neuen Glanz erstrahlt", sagt Museumsleiterin Marlis Rokitta. Doch was ist eigentlich ein Epitaph? Der Wortherkunft nach stammt es vom lateinischen epitaphium beziehungsweise dem griechischen epitáphion ab, was so viel bedeutet wie "zum Grab Gehörendes". Es handelt sich also um Gedächtnisbilder oder auch Grabinschriften, die für Verstorbene gestiftet wurden. Im Gegensatz zum Grabmal befinden sie sich aber nicht zwangsläufig am Bestattungsort. Das Epitaph von Georg Anton von Schönberg, das aus Nadel- und Lindenholz besteht, ist das einzige erhaltene Sachzeugnis für sein Leben und Wirken. Als Rittergutsherr in Limbach förderte er die Entwicklung der Wirkerei. Nach seinem Tod 1755 führte seine Witwe Helena Dorothea von Schönberg sein Werk fort. "Bei dem Epitaph handelt es sich um eines der wenigen barocken Stücke in unserer Sammlung. Es zeigt, dass die Geschichte der Stadt nicht erst mit der Industrialisierung begonnen hat, sondern schon zuvor die Weichen für wirtschaftliche Blüte gestellt wurden", erklärt Rokitta.

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23 Februar 2015

3 Tipps für die Verwendung Geneanet #1

So oft wie möglich werden wir hier Blog Noten veröffentlichen, um Ihre am häufigsten gestellten Fragen über die Verwendung von Geneanet zu beantworten.

Die Tipps der Woche sind:

- Wie Sie Ihre E-Mail-Adresse ändern können?
- Wie kann man die Newsletter von Geneanet  abbestellen?
- Wie Sie Ihrem Stammbaum bei Geneanet ein Foto hinzufügen können?

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21 Februar 2015

Schönes Wochenende wünscht GeneaNet

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20 Februar 2015

Autor Carsten Pick stellt Familienbuch vor

Familienbuch.jpgVier Jahre hatte der Autor, der Mitglied im bergischen Verein für Familienkunde Wuppertal ist gebraucht, um die 16 Lenneper Kirchenbücher der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde ab 1654, der katholischen Gemeinde St. Bonaventura ab 1658 und die Kirchenbücher der 15 Höfe von Lennep bis zum letzten Jahr vor der Einführung von Standesamtsregistern im Großherzogtum Berg im Jahre 1809 abzuschreiben.

Mit dem Ziel, die vollständige Auswertung der Kirchenbücher für die Ahnenforschung: „Jetzt kann jeder, der die Herkunft seiner Familie oder seiner Vorfahren aus Lennep vermutet, seine Angehörigen leicht feststellen“, sagt Hans-Friedrich Kartenbender, Vorsitzender des Vereins, der gestern dem Lenneper Pfarrer Joachim Pöplau das Familienbuch in Form einer CD überreichte. Im Familienbuch werden alle Familien mit ihren Taufen, Patenschaften, Hochzeiten und Sterbefällen anhand der Einträge der Pfarrer in den Kirchenbüchern zusammengefasst.

Carsten Pick hat über 35000 Eintragungen ausgewertet und diese chronologischen Angaben aus 155 Jahren in eine Exel-Datei übertragen. So konnte er Personen, Familien und Orte alphabetisch sortieren: „Interessierte können sich durchklicken zu anderen Familienangehörigen.“

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19 Februar 2015

Alle sind miteinander verwandt

alle_miteinander_verwandt.jpgDer 76-jährige Oswald Schieferstein aus Dornholzhausen legt pünktlich zum Start ins Festjahr anlässlich der Ersterwähnung des Langgönser Ortsteils vor 1200 Jahren im Lorscher Kodex ein Orts-Familienbuch vor. Es trägt den Titel "Orts-Familienbuch Dornholzhausen - 1635-1914".

Auf 506 Seiten hält der Autor die historischen und familiengeschichtlichen Beziehungen von 1038 Familien aus Dornholzhausen fest. Es ist bereits das dritte Buch dieser Art, das Schieferstein geschrieben hat.

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18 Februar 2015

Urkunde geht nach mehr als 400 Jahren an das richtige Mühlhausen

xxxEine sich erst seit fünf Jahren im Mühlhäuser Stadtarchiv befindende originale Urkunde des französischen Königs Heinrich IV. (1553 bis 1610) gelangte am Montagabend nach insgesamt 422 Jahren an ihre richtige Adresse.

Die auf den 16. Mai 1592 datierte und in französischer Sprache verfasste Urkunde wurde durch Heinrich IV. von Frankreich für die "ville et republique des Mulhauzen" ausgestellt und entstand im Zusammenhang mit den kriegerischen Auseinandersetzungen des Jahres 1592. Das seltene Dokument wurde vom Herrscher persönlich ausgestellt. Er galt wegen seiner Nähe zu den einfachen Leuten als beliebtester König Frankreichs.

© Quellenangabealt

17 Februar 2015

Eine neue Friedhof-Homepage bei Geneanet

Zahlreiche Mitglieder bei Geneanet haben, in der gemeinschaftlchen Datenbank, Fotos von Grabstätten veröffentlicht.

Sie können es leicht und einfach mit unserem mobilen Anwendung für iOs und Android tun.

Geneanet hat eine neue und schöne "Startseite Friedhof" eingerichtet, um ihre Fotos von Gräbern und Gedenktafeln zu präsentieren.

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16 Februar 2015

Viel Spaß im Karneval

Dreigestirn1949.jpgDer erste organisierte Karnevalszug fand am 10. Februar 1823 in Köln statt. Um 1830 herum übertrug man die Bezeichnung des Comitees evtl. auch auf den Umzug und nannte ihn Rosenmontagszug, zumindest bildete sich aus der Bezeichnung Rosensonntag (Laetare) für den Mittleren Fastensonntag, der Name Rosenmontag für den Mittleren Karnevalstag heraus. Von Köln aus verbreitete sich das Rosenmontagsdatum bald im gesamten deutschen Fastnachtsbrauchtum. Der erste Düsseldorfer Rosenmontagszug startete am 14. Februar 1825, der erste Rosenmontagszug in Mainz ging am 26. Februar 1838 und wurde noch als „Maskenzug“ bezeichnet.

14 Februar 2015

Nicht vergessen: Valentinstag

Valentinstag.jpg

13 Februar 2015

Den Vorfahren auf der Spur

Ahnen_auf_der_Spur.jpgWarum sind manche Vorfahren schon im Kindesalter gestorben? Wohin wanderten einige Ahnen aus? Und gibt es noch Verwandte in Übersee? Dass Familienforschung durchaus spannend sein kann, zeigen die Recherchen von Heinrich Landwehr. Seit rund zehn Jahren beschäftigt sich der Vossberger mit der Genealogie, hat gemeinsam mit seiner Schwägerin die 525 Seiten starke Chronik „Ahnen Landwehr – von 1620 bis 2009“ herausgegeben. Derzeit forscht er nach seinen Vorfahren mütterlicherseits.

„Die wichtigsten Bausteine habe ich auch hier bereits zusammen. An einer Stelle komme ich aber nicht weiter“, erzählt Landwehr und blättert in einem dicken Aktenordner. Aus einer Klarsichthülle zieht er den Stammbaum seiner Mutter Maria Anna Czekalla heraus und erläutert das Problem. „Ihre Wurzeln liegen in Schlesien. Da dort durch den Krieg viele Dokumente verloren gegangen sind, konnte ich ihre Vorfahren zunächst nur bis zu meinen Urgroßeltern zurückverfolgen – auch wenn viele Gemeinden in Polen wirklich kooperativ waren und meine Anfragen beantwortet haben“, berichtet der 75-Jährige, der eigens die altdeutsche Schrift sowie Sütterlin gelernt hat, um alte Unterlagen wie Heiratsurkunden lesen zu können.

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12 Februar 2015

Geschichte der Weiberfastnacht

1937_Rheinlust.jpgAuf der Sonnenseite Bonn's, auf den grünen Wiesen des Beueler Rheinufers hat sich seit Jahrhunderten ein Gewerbezweig etabliert, der von dieser Lagegunst besonders profitierte: Das Wäschereigewerbe.

Fast 175 Jahre ist es her: Anno 1824 faßten dann, im einstigen Wäscher- und Fischerdorf Beuel, beherzte Wäscherinnen den folgenschweren Entschluß, die Männerherrschaft im Karneval aufzubrechen. Am Donnerstag vor den tollen Tagen, als ein Großteil des Beueler Männervolkes zu Schiff nach Köln unterwegs war, um die von den Frauen gewaschene und geplättete Wäsche auszuliefern, schlossen sie sich zu einem Damenkomitee zusammen und schlugen die erste Schlacht gegen Griesgram und Muckertum. Daß die Beuelerinnen es an den tollen Tagen ziemlich heftig trieben, belegte sogar ein - nicht mehr existierendes - Bauwerk: am Brückenpfeiler der ersten Rheinbrücke befand sich als Pendant zum berühmten "Bröckemännche" eine "keifende Waschfrau" (Waschfrau).

Diesen bösen Ruf hatte den Beueler Wäscherinnen aber nur ihr Treiben bei der Weiberfastnacht eingetragen. Sie waren das ganze Jahr lammfromm und zeigten alleine am Donnerstag vor Fastnacht etwas von ihren Emanzipationsbestrebungen. Damit sind die ersten emanzipatorischen Gedanken im Rheinland von den Beueler Wäscherinnen in die Lande getragen worden.

© Quellenangabe

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